gorlatch

Alexej Gorlatch

gorlatchAlexej Gorlatch wurde 1988 in Kiew (Ukraine) geboren. 1991 übersiedelte er mit seiner Familie nach Deutschland und begann als Siebenjähriger mit dem Klavierunterricht. Er war Jungstudent bei Martin Hughes (UdK Berlin) und bei Karl-Heinz Kämmerling (HMT Hannover), bei dem er seitdem studiert. Gorlatch ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“ und erhielt zahlreiche nationale wie internationale Preise und Auszeichnungen, unter anderem beim Vladimir Horowitz-Wettbewerb in Kiew, beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau und beim „International Beethoven Competition Bonn“ 2007 (Publikumsfavoritenpreis).

rseler

Alexandra Röseler

geb. in Leipzig, studierte Musikpädagogik an der Universität Magdeburg und konzertierte erfolgreich als Pianisten. Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Hochschuld für Musik und Theater „Felix Menderssohn-Bartholdy“ Leipzig folgte eine rege Konzerttätigkeit mit namhaften Pianisten und Dirigenten in Deutschland, Italien, Österreich und Südafrika. In Japan trat sie in der Metropolitan Hall anlässlich des „Bachfest Tokyo 2000“ als Altistin in der Markus-Passion von Johann Sebastian Bach auf. Für ihre Konzertreihe „Auf Flügeln des Gesanges“, die sich dem Schaffen großer Komponisten der Vergangenheit und Gegenwart widmet, und ihre einfühlsame Interpretation von Kunstliedern erfuhr sie internationale Anerkennung. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet Alexandra Röseler mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor Leipzig, wo sie auch als Stimmbildnerin tätig ist. Sie erhielt den „Schillerpreis.“ Vom Mozarteum Salzburg wurde ihr mehrfach das Diplom „Deutsches Lied für Sänger und Pianisten“ verliehen. Die Mezzosopranisting wurde 2005 von der Richard-Wagner-Stipendienstiftung als Stipendaiation ausgezeichnet. Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen dokumentieren das vielfältige Repertoire der Künstlerin.

Auguin

Philippe Auguin

Auguingeboren 1961 in Nizza, erhielt seine musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium. Er studierte Horn, Gesang und Dirigieren. An der Universität schloß er 1983 sein Studium in Musik- sowie in Rechtswissenschaften neben seiner Tätigkeit als Hornist und Bariton ab. 1984/85 war er Schüler von Franco Ferrara in San Domenico di Fiesole; gleichzeitig setzte er sein Studium an der Wiener Musikhochschule im Fach Dirigieren in der Klasse von Karl Österreicher fort. Er erhielt sein Diplom 1988. Drei Jahre lang war Philippe Auguin der musikalische Assistent von Herbert von Karajan; er arbeitete mit ihm für die Festspielproduktionen in Salzburg seit 1987, für Fernsehproduktionen, Konzerte in Berlin und Wien und für die Deutschland-, Europa- und Amerikatournee. Schon früh konnte Philippe Auguin zahlreiche Erfahrungen als Dirigent sammeln; mit den Wiener Symphonikern, mit dem RSO-Berlin, Orchestre Colonne in Paris, dem Philharmonischen Orchester Portugal (Macau-Festival), Staatsopernorchester Lissabon und dem Wiener Kammerorchester. Ferner dirigierte er an den Opernhäusern in Köln, Saarbrücken und Aachen. In Stuttgart sprang er beim Dritten Sinfoniekonzert 1989/90 für den erkrankten Serge Baudo ein. Daraufhin leitete er die Wiederaufnahme Werther im September 1990. Mit der Spielzeit 1991/92 wurde Philippe Auguin für drei Jahre Erster Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart, wo er die Premieren Ariadne auf Naxos, La traviata, La clemenza di Tito sowie die Wiederaufnahmen von Die Entführung aus dem Serail, Lohengrin, Carmen, La Boheme, Tannhäuser, Othello, Elektra und Der Rosenkavalier leitete. In der Saison 1992/93 gab Philippe Auguin sein Debüt an der Leipziger Oper mit Der fliegende Holländer sowie an der Mailänder Scala mit Don Giovanni. Im Februar 1994 dirigierte er La Boheme und Othello an der Staatsoper Hamburg. Seit 1994/95 ist Philippe Auguin Generalmusikdirektor in Braunschweig.

Georg Christoph Biller

Georg Christoph Biller

Georg Christoph Billererhielt seine erste musikalische Ausbildung 1965-74 als Thomaner in Leipzig unter Erhard Mauersberger und Hans-Joachim Rotzsch. Als Chorpräfekt sammelte er hier bereits erste Erfahrungen im Dirigieren. Nach dem Abitur studierte er von 1976 bis 1981 Orchesterdirigieren und Gesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 1976 gründete er das „Leipziger Vocalensemble“.

Von 1980-1991 leitete er den Gewandhauschor Leipzig. Gleichzeitig lehrte er als Dozent für Chorleitung an der Kirchenmusikschule Halle. 1982 erfolgte die Gründung des Männerstimmen-Sextetts „Arion-Collegium“. Im selben Jahr erwarb er das Diplom im Orchesterdirigieren an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg. Seit 1983 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. 1985 wurde er mit dem Osaka-Musikpreis ausgezeichnet. 1991/92 lehrte er als Dozent für Chordirigieren an den Musikhochschulen Frankfurt/M. und Detmold.

1992 wurde er zum Thomaskantor zu Leipzig berufen und ist damit der sechzehnte Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach. Biller führt bei seiner Arbeit mit dem Thomanerchor die kirchenmusikalische Tradition seiner Vorgänger fort. Dabei legt er großen Wert auf einen liturgischen Aufbau der Motetten- und Konzertprogramme, in denen sich die gesamte Chortradition von den gregorianischen Anfängen bis hin zur Moderne wiederfindet. Er ist mit vielen zeitgenössischen Komponisten eng verbunden und auch selbst kompositorisch tätig.

In der Verpflichtung dem Werk Johann Sebastian Bachs gegenüber begann er 1992, die gesamten erhaltenen Bach-Kantaten zyklisch in chronologischer Reihenfolge durch die Thomaner und das Gewandhausorchester aufzuführen, wobei die Kantaten ihre Zuordnung zum entsprechenden Sonntag zum Kirchenjahr erhalten. 1994 wurde Georg Christoph Biller zum Professor für Chordirigieren an der Hochschule für Musik Leipzig ernannt.

Kerstin Feltz

Kerstin Feltz

Kerstin Feltzwurde im Mai 1962 in Jena/Thüringen geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Violoncellospiel. Bereits mit 18 Jahren gewann sie die Goldmedaille im Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb und weitere Preise in Belgrad, Moskau und Budapest. Nach der Schulzeit studierte sie an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar und dem Tschaikowski-Konservatorium Moskau, wo sie von 1985-87 auch als Assistentin tätig war. Nach Deutschland zurückgekehrt, lebte sie bis 1994 in Berlin und widmete sich ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit, welche sie im Laufe der Jahre als Solistin mit Orchestern oder in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen durch ganz Europa, die USA, die Türkei, nach Mexiko, China, Japan und anderen Ländern führte.

Bereits in dieser Zeit entstanden zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen.

Im Jahr 1994 wurde Kerstin Feltz als ordentliche Professorin für Violoncello an die heutige „Universität für Musik und darstellende Kunst“ nach Graz berufen, wo sie seither mit viel Engagement eine international besetzte Celloklasse aufgebaut hat. Seit 1995 ist sie österreichische Staatsbürgerin.

Gerd Schaller

Gerd Schaller

Gerd SchallerEr studierte Medizin und Musik und promovierte im Fach Innere Medizin. Nach dem Musikstudium in Würzburg wurde er 1993 an die Staatsoper Hannover engagiert. 1998 wechselte er als 1. Kapellmeister an das Staatstheater Braunschweig, von 2003 bis 2006 war er Generalmusikdirektor am Theater Magdeburg. Schwerpunkte in seinem Opernrepertoire bilden das deutsche und italienische Fach. So dirigierte er mit großem Erfolg in Magdeburg u.a. Strauss` Salome, Wagners ‚Der fliegende Holländer‘, Beethovens ‚Fidelio‘, Tschaikowskys ‚Eugen Onegin‘, Puccinis ‚Tosca‘ und ‚La Boheme‘ sowie Verdis ‚Otello‘, ‚Aida‘, ‚La Traviata‘ und ‚Il Trovatore‘. Die Wiederentdeckung selten aufgeführter Opern wie beispielsweise ‚Die Königin von Saba? von Karl Goldmark hat einen besonderen Stellenwert.

In den Abonnementkonzerten brachte er u. a. Sinfonien von Mahler, Bruckner, Brahms, Beethoven, Tschaikowsky und Schostakowitsch zur Aufführung und erweiterte die Programme um zahlreiche Erstaufführungen. Die großen sinfonischen Werke des französischen Repertoires wie Berlioz, Saint-Saëns, Franck, Ravel und Debussy bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ein besonderes Anliegen sind ihm Kinder- und Jugendkonzerte sowie die Aufführung zeitgenössischer Musik. So initiierte er z. B. die Konzertreihe »neue musik magdeburg«.

Gerd Schaller besitzt ein umfangreiches sinfonisches Repertoire und arbeitete als Konzertdirigent mit zahlreichen renommierten Orchestern (z. B. Staatsorchester Hannover, Radiophilharmonie Hannover des NDR, Dresdner Kapellsolisten, Kammerphilharmonie Leipzig, Münchner Bachsolisten, Kammerphilharmonie Bamberg, Städtisches Orchester Bremerhaven, Bergische Symphoniker, Radiosymphonieorchester Bukarest, Staatsorchester Braunschweig, Niedersächsisches Kammerorchester Hannover u. a.).

Daneben kann er auf etliche Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit sinfonischen Werken von Mahler, Mozart, Haydn, Mendelssohn, Bizet u.a.verweisen

Gerd Schaller ist künstlerischer Leiter des Festivals ‚Ebracher Musiksommer‘, das seit Jahren fester Bestandteil des Musikzaubers Franken ist und in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk stattfindet.

Für das Dirigat der Oper ‚Salome‘ von Richard Strauss wurde Gerd Schaller von Deutschland Radio Berlin im Jahrbuch der Zeitschrift ‚Opernwelt‘ als Dirigent des Jahres 2005 genannt.

Offizielle Webseite: www.gerdschaller.com/

petzold

Martin Petzold

geboren bei Leipzig, erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des Thomanerchors. Es folgte ein Gesangsstudium an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Nach einem Engagement am Landestheater Halle gehört der Tenor seit 1988 dem Solistenensemble der Oper Leipzig an. Daneben führten ihn Konzert- und Operngastspiele in bedeutende Musikzentren auf vier Kontinenten. Dabei arbeitete er u.a. mit den Dirigenten Kurt Masur, Peter Schreier, Georg Christoph Biller, Ton Koopmann, Heribert Breuer und Gothart Stier zusammen. 2001 wurde er zum Kammersänger ernannt. Neben seiner eigenen solistischen Arbeit gibt Martin Petzold seine Erfahrungen auch an jüngere Sänger weiter, so als Stimmbildner beim Thomanerchor und seit 2002 als Dozent bei internationalen Meisterkursen.

In den vergangenen Jahren entstanden zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie CD- Einspielungen bei Philips classics, Decca, ram, bei japanischen Labels und apollon classics. Im März 2005 sang Martin Petzold die Matthäus-Passion von J. S. Bach unter der Leitung von Riccardo Chailly in Mailand. Im Mai 2005 gab er am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Steuermann im Fliegenden Holländer von R. Wagner unter der Leitung von David Timm. Zu den weiteren Höhenpunkten gehörten 2005 und 2006 Konzerte zur Wiedereinweihung der Dresdner Frauenkirche sowie Konzertreisen mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester nach Frankreich und England.

Alice Sarah Ott

Alice Sarah Ott

in München geboren, erhielt sie im Alter von 4 Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Bereits mit sieben Jahren gewann sie einen 1. Preis mit Auszeichnung bei „Jugend Musiziert“.Alice Sarah Ott Diesem Wettbewerbserfolg schlossen sich zahlreiche 1. Preise – oft verbunden mit zusätzlichen Sonderpreisen – an (u.a. bei den Wettbewerben Steinway, Grotrian Steinweg, Bach Köthen und 4th Epta International Competition.).

Den Preisen bei Jugendwettbewerben folgten im Alter von 13 Jahren der „Most Promising Artist Award“ in Hamamatsu, Japan und seitdem Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, zu denen u.a. der 1. Preis beim renommierten Klavierwettbewerb „Silvio Bengalli“ zählt. Diesen Preis erhielt Alice Sara Ott als 15-jährige und bisher jüngste Teilnehmerin mit höchster Punktezahl in der Geschichte dieses Wettbewerbs

Ihre Auftritte führten die Künstlerin, die an der Universität Mozarteum Salzburg Schülerin von Prof. Karl-Heinz Kämmerling ist, in viele Konzertsäle Deutschlands, Europas und Japans. Darunter befinden sich so renommierte Veranstaltungsorte wie der Kissinger Sommer, die Audi Sommerkonzerte Ingolstadt, das Classix Festival in Braunschweig, das Festival „Spannungen“ von Lars Vogt, das Bachfest Leipzig, Konzerte im Rahmen der EXPO2000, in Bayreuth sowie ein Auftritt bei einem Preisträgerkonzertes im Rahmen der Salzburger Festspiele. Nach einem ersten Auftritt 2004 in Japan und einem Rundfunkauftritt beim Radiosender NHK wurde die deutsch-japanische Pianistin im Frühjahr 2005 zu einem Konzert in die bekannte Nikkei Hall in Tokio eingeladen und erhielt vor ausverkauftem Saal überwältigende Resonanz. Im Herbst 2005 erzielte sie dann weitere große Erfolge, u.a. in Dortmund beim Harenberg Festival „Next Generation II“ und in Sapporo beim Tschaikowsky Klavierkonzert Nr.1 mit dem Sapporo Symphony Orchester, dem Einladungen zu Konzerten mit den wichtigsten Dirigenten und Orchestern in Japan folgten.

Offizielle Website: www.alicesaraott.com/

Jürgen Wolf

Jürgen Wolf

Jürgen Wolfstudierte in Würzburg und Heidelberg Orgel und Musikwissenschaft und war im Orgelbau tätig. In Wien schloss er das Studium der evangelischen Kirchenmusik mit dem A-Examen ab. Während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis, insbesondere mit der Interpretation Bachscher Musik. 1992 erlangte der den Magister artium. Zahlreiche Kurse und private Studien vervollständigen seine Ausbildung. 1993 wurde er in das Amt des Kantors und Organisten an St. Nikolai zu Leipzig gewählt.

Neben diesen Tätigkeiten ist Jürgen Wolf auch als Komponist und als Gastdirigent verschiedener Ensembles und Orchester sowie als Konzertorganist auf nationalen und internationalen Festivals (USA, Japan, Ukraine) und in Rundfunk- und Filmproduktionen tätig. 1999 erhielt er den 1. Preis im Kompositionswettbewerb ‚Geistliches Lied‘ Bayreuth. Als Gastdozent für Orgel und Cembalo unterrichtet er bei internationalen Meisterkursen. Er initiierte die Orgelerneuerung der großen Ladegast-Orgel der Nikolaikirche durch Sponsoring.