Yuki Manuela Janke

stammt aus einer deutsch-japanischen Musikerfamilie und erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Geigen- und Klavierunterricht. Mit 14 Jahren wurde sie Jungstudentin an der Musikhochschule Köln bei Prof. Igor Ozim, bei dem sie zwei Jahre später am Mozarteum Salzburg ihr Vollstudium aufnahm. Künstlerische Impulse erhielt sie in zahlreichen Meisterkursen bei berühmten Professoren wie Zakhar Bron, Igor Oistrakh, Ana Chumachenco, Wolfgang Marschner, Yfrah Neaman, Michael Frischenschlager, Stefan Gheorghiu und Lorenz Nasturica.

Yuki Janke wurde bei zahllosen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Bereits mit 12 Jahren erhielt sie den 3. Preis (bei Nichtvergabe des 2.) beim Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb für junge Geiger in Weimar sowie den 3. Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation des vorgeschriebenen klassischen Werkes beim Internationalen Wettbewerb für Violine im Kloster Schöntal, wo sie 2001 einen 2. Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation der frei gewählten virtuosen Komposition erhielt. Mit 13 Jahren folgte der 2. Platz beim Europäischen Musikpreis für die Jugend in der Wertung Duo Violine/Klavier in Weimar zusammen mit ihrer Schwester Ayumi Janke.

Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erspielte sie sich unter anderem 2001 in der Wertung „Violine solo“ mit der höchsten Punktzahl den 1. Preis und in der Wertung „Zeitgenössische Musik“ den Sonderpreis der Stadt Erlagen. Zu den wichtigsten Wettbewerbserfolgen zählen weiterhin 1. Preise beim VIII. Internationalen Andrea-Postacchini-Wettbewerb 2001 im italienischen Fermo, 2001 beim Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb für junge Geiger in Weimar, 2002 beim Internationalen Henri-Marteau-Wettbewerb in Lichtenberg und im gleichen Jahr beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb im österreichischen Pörtschach. Ein 2. Preis wurde ihr 2004 beim 50. Internationalen Violin-Wettbewerb „Premio Paganini“ im italienischen Genua zuerkannt (der 1. Preis wurde nicht vergeben).

Hinzu kommen Sonderpreise und Stipendien unter anderem beim Internationalen Marguerite Long-Jacques Thibaud Wettbewerb in Paris (2002), beim Internationalen Violinwettbewerb Köln 2003 sowie beim Internationalen Leopold-Mozart-Wettbewerb 2003 in Augsburg. Im Mai 2006 gewann sie beim 6. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg einen 2. Preis und wurde 2007 beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr erspielte sie sich den 1. Platz und einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines Stücks von Pablo Sarasate bei der Pablo Sarasate Violin Competition in Pamplona. Die Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben erhielt für ihre besonderen musikalischen Leistungen weitere Unterstützung 1999 durch den Bürgerpreis der Sparkasse Fürstenfeldbruck, ein Jahresstipendium der Degussa-Stiftung 2003 und ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Yuki Janke konzertiert international als Solistin mit renommierten Klangkörpern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Staatskapelle Weimar, dem European Festival Orchestra, dem Symphonieorchester des Westdeutschen Rundfunks, dem Buenos Aires Philharmonic Orchestra, dem Orchestra de Roma e del Lazio und dem Litauischen Kammerorchester Vilnius. Weiterhin gibt sie Solorezitale in zahlreichen Städten weltweit und bei namhaften Festivals wie dem „Lago Maggiore“ und dem „Amici della Musica“ in Italien, dem Festival „Instrumenta“ in Mexico, dem Bach-Festival in Bern sowie dem Aspen Music Festival in den USA.

Die Deutsche Stiftung Musikleben nahm Yuki Janke 2001 in ihr Förderprogramm auf, als sie ihr beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ als bester Geigerin des gesamten Wettbewerbs den Eduard-Söring-Preis für eine herausragende Leistung im Fach Streicher verlieh. Es folgten zahlreiche Konzertauftritte in der Stiftungsreihe „Foyer Junger Künstler“, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und an Bord von MS Europa, wo sie jeweils auf Vorschlag der Stiftung spielte. Als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielte Yuki Janke 2001 bis 2008 eine Violine des Geigenbauers Carlo Antonio Testore, Mailand 1740, eine treuhänderische Eingabe aus Frankfurter Familienbesitz. Zurzeit spielt sie eine Violine als Leihgabe von der Nippon Music Foundation.

kosuge

Yu Kosuge

kosugeYu Kosuge wurde 1983 in Tokio geboren und lebt seit 1993 in Europa.

Mit neun Jahren debütierte sie mit dem Tokyo New City Orchestra. Inzwischen ist die ‚ausdrucksstarke Persönlichkeit’ (FAZ) wegen ihrer herausragenden Technik, wundervollen Anschlagskultur und ihres durchdringenden Verständnisses für Musik einer der meistbeachteten jungen Pianisten der Welt.

Bemerkenswerterweise errang Yu Kosuge ihre internationalen Verpflichtungen ohne spektakuläre Wettbewerbserfolge. Sie gibt über 40 Konzerte pro Jahr und tritt auf den wichtigsten Podien und bei den renommiertesten Festivals auf, in Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Rheingau, Köln, München, Wien, Salzburg, Paris, Brüssel, Amsterdam, Zürich, Moskau, St. Petersburg, Tokio, Washington und New York.

Yu Kosuge ist in Japan bereits ein Star: der Fernsehsender TBS-TV begleitete sie wochenlang in Europa und Japan, um ein Feature für das Fernsehen zu produzieren und sie stand wochenlang auf Platz 1 der Klassik-Charts. Das Handelsblatt zählt sie zu der jungen Generation asiatischer Pianisten, die die westliche Spielkultur verinnerlicht hat und jetzt die europäischen und amerikanischen Konzertsäle im Sturm erobert.

Yu Kosuge gibt Konzerte in den wichtigsten Musikzentren der Welt, in Europa. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Rudolf Barschai, Dennis Russel Davies, Alexander Dmitriev, Lawrence Foster, Pedro Halffter, Sir Roger Norrington, Sakari Oramo, Eiji Oue, Seiji Ozawa, Yutaka Sado und Osmo Vänskä zusammen und spielt unter anderem mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Berliner Symphonieorchester, dem RSO Stuttgart, den Petersburger Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France Paris, dem Orchestre National de Montpellier, sowie mit allen großen Japanischen Orchestern und dem Singapore Symphony Orchestra.

Neben zahlreichen Auszeichnungen sind besonders der Nippon Steel Music Award 2002 (für die wichtigsten internationalen Künstler Japans), der Washington Award 2004 und der Förderpreis des Deutschlandfunks 2004 hervorzuheben. Seit 2003 hat Yu Kosuge einen Exklusivvertrag mit SONY.

Offizielle Website: www.yukosuge.com/

gorlatch

Alexej Gorlatch

gorlatchAlexej Gorlatch wurde 1988 in Kiew (Ukraine) geboren. 1991 übersiedelte er mit seiner Familie nach Deutschland und begann als Siebenjähriger mit dem Klavierunterricht. Er war Jungstudent bei Martin Hughes (UdK Berlin) und bei Karl-Heinz Kämmerling (HMT Hannover), bei dem er seitdem studiert. Gorlatch ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“ und erhielt zahlreiche nationale wie internationale Preise und Auszeichnungen, unter anderem beim Vladimir Horowitz-Wettbewerb in Kiew, beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau und beim „International Beethoven Competition Bonn“ 2007 (Publikumsfavoritenpreis).

rseler

Alexandra Röseler

geb. in Leipzig, studierte Musikpädagogik an der Universität Magdeburg und konzertierte erfolgreich als Pianisten. Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Hochschuld für Musik und Theater „Felix Menderssohn-Bartholdy“ Leipzig folgte eine rege Konzerttätigkeit mit namhaften Pianisten und Dirigenten in Deutschland, Italien, Österreich und Südafrika. In Japan trat sie in der Metropolitan Hall anlässlich des „Bachfest Tokyo 2000“ als Altistin in der Markus-Passion von Johann Sebastian Bach auf. Für ihre Konzertreihe „Auf Flügeln des Gesanges“, die sich dem Schaffen großer Komponisten der Vergangenheit und Gegenwart widmet, und ihre einfühlsame Interpretation von Kunstliedern erfuhr sie internationale Anerkennung. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet Alexandra Röseler mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor Leipzig, wo sie auch als Stimmbildnerin tätig ist. Sie erhielt den „Schillerpreis.“ Vom Mozarteum Salzburg wurde ihr mehrfach das Diplom „Deutsches Lied für Sänger und Pianisten“ verliehen. Die Mezzosopranisting wurde 2005 von der Richard-Wagner-Stipendienstiftung als Stipendaiation ausgezeichnet. Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen dokumentieren das vielfältige Repertoire der Künstlerin.

Auguin

Philippe Auguin

Auguingeboren 1961 in Nizza, erhielt seine musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium. Er studierte Horn, Gesang und Dirigieren. An der Universität schloß er 1983 sein Studium in Musik- sowie in Rechtswissenschaften neben seiner Tätigkeit als Hornist und Bariton ab. 1984/85 war er Schüler von Franco Ferrara in San Domenico di Fiesole; gleichzeitig setzte er sein Studium an der Wiener Musikhochschule im Fach Dirigieren in der Klasse von Karl Österreicher fort. Er erhielt sein Diplom 1988. Drei Jahre lang war Philippe Auguin der musikalische Assistent von Herbert von Karajan; er arbeitete mit ihm für die Festspielproduktionen in Salzburg seit 1987, für Fernsehproduktionen, Konzerte in Berlin und Wien und für die Deutschland-, Europa- und Amerikatournee. Schon früh konnte Philippe Auguin zahlreiche Erfahrungen als Dirigent sammeln; mit den Wiener Symphonikern, mit dem RSO-Berlin, Orchestre Colonne in Paris, dem Philharmonischen Orchester Portugal (Macau-Festival), Staatsopernorchester Lissabon und dem Wiener Kammerorchester. Ferner dirigierte er an den Opernhäusern in Köln, Saarbrücken und Aachen. In Stuttgart sprang er beim Dritten Sinfoniekonzert 1989/90 für den erkrankten Serge Baudo ein. Daraufhin leitete er die Wiederaufnahme Werther im September 1990. Mit der Spielzeit 1991/92 wurde Philippe Auguin für drei Jahre Erster Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart, wo er die Premieren Ariadne auf Naxos, La traviata, La clemenza di Tito sowie die Wiederaufnahmen von Die Entführung aus dem Serail, Lohengrin, Carmen, La Boheme, Tannhäuser, Othello, Elektra und Der Rosenkavalier leitete. In der Saison 1992/93 gab Philippe Auguin sein Debüt an der Leipziger Oper mit Der fliegende Holländer sowie an der Mailänder Scala mit Don Giovanni. Im Februar 1994 dirigierte er La Boheme und Othello an der Staatsoper Hamburg. Seit 1994/95 ist Philippe Auguin Generalmusikdirektor in Braunschweig.

Georg Christoph Biller

Georg Christoph Biller

Georg Christoph Billererhielt seine erste musikalische Ausbildung 1965-74 als Thomaner in Leipzig unter Erhard Mauersberger und Hans-Joachim Rotzsch. Als Chorpräfekt sammelte er hier bereits erste Erfahrungen im Dirigieren. Nach dem Abitur studierte er von 1976 bis 1981 Orchesterdirigieren und Gesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 1976 gründete er das „Leipziger Vocalensemble“.

Von 1980-1991 leitete er den Gewandhauschor Leipzig. Gleichzeitig lehrte er als Dozent für Chorleitung an der Kirchenmusikschule Halle. 1982 erfolgte die Gründung des Männerstimmen-Sextetts „Arion-Collegium“. Im selben Jahr erwarb er das Diplom im Orchesterdirigieren an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg. Seit 1983 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. 1985 wurde er mit dem Osaka-Musikpreis ausgezeichnet. 1991/92 lehrte er als Dozent für Chordirigieren an den Musikhochschulen Frankfurt/M. und Detmold.

1992 wurde er zum Thomaskantor zu Leipzig berufen und ist damit der sechzehnte Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach. Biller führt bei seiner Arbeit mit dem Thomanerchor die kirchenmusikalische Tradition seiner Vorgänger fort. Dabei legt er großen Wert auf einen liturgischen Aufbau der Motetten- und Konzertprogramme, in denen sich die gesamte Chortradition von den gregorianischen Anfängen bis hin zur Moderne wiederfindet. Er ist mit vielen zeitgenössischen Komponisten eng verbunden und auch selbst kompositorisch tätig.

In der Verpflichtung dem Werk Johann Sebastian Bachs gegenüber begann er 1992, die gesamten erhaltenen Bach-Kantaten zyklisch in chronologischer Reihenfolge durch die Thomaner und das Gewandhausorchester aufzuführen, wobei die Kantaten ihre Zuordnung zum entsprechenden Sonntag zum Kirchenjahr erhalten. 1994 wurde Georg Christoph Biller zum Professor für Chordirigieren an der Hochschule für Musik Leipzig ernannt.

Kerstin Feltz

Kerstin Feltz

Kerstin Feltzwurde im Mai 1962 in Jena/Thüringen geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Violoncellospiel. Bereits mit 18 Jahren gewann sie die Goldmedaille im Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb und weitere Preise in Belgrad, Moskau und Budapest. Nach der Schulzeit studierte sie an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar und dem Tschaikowski-Konservatorium Moskau, wo sie von 1985-87 auch als Assistentin tätig war. Nach Deutschland zurückgekehrt, lebte sie bis 1994 in Berlin und widmete sich ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit, welche sie im Laufe der Jahre als Solistin mit Orchestern oder in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen durch ganz Europa, die USA, die Türkei, nach Mexiko, China, Japan und anderen Ländern führte.

Bereits in dieser Zeit entstanden zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen.

Im Jahr 1994 wurde Kerstin Feltz als ordentliche Professorin für Violoncello an die heutige „Universität für Musik und darstellende Kunst“ nach Graz berufen, wo sie seither mit viel Engagement eine international besetzte Celloklasse aufgebaut hat. Seit 1995 ist sie österreichische Staatsbürgerin.

Gerd Schaller

Gerd Schaller

Gerd SchallerEr studierte Medizin und Musik und promovierte im Fach Innere Medizin. Nach dem Musikstudium in Würzburg wurde er 1993 an die Staatsoper Hannover engagiert. 1998 wechselte er als 1. Kapellmeister an das Staatstheater Braunschweig, von 2003 bis 2006 war er Generalmusikdirektor am Theater Magdeburg. Schwerpunkte in seinem Opernrepertoire bilden das deutsche und italienische Fach. So dirigierte er mit großem Erfolg in Magdeburg u.a. Strauss` Salome, Wagners ‚Der fliegende Holländer‘, Beethovens ‚Fidelio‘, Tschaikowskys ‚Eugen Onegin‘, Puccinis ‚Tosca‘ und ‚La Boheme‘ sowie Verdis ‚Otello‘, ‚Aida‘, ‚La Traviata‘ und ‚Il Trovatore‘. Die Wiederentdeckung selten aufgeführter Opern wie beispielsweise ‚Die Königin von Saba? von Karl Goldmark hat einen besonderen Stellenwert.

In den Abonnementkonzerten brachte er u. a. Sinfonien von Mahler, Bruckner, Brahms, Beethoven, Tschaikowsky und Schostakowitsch zur Aufführung und erweiterte die Programme um zahlreiche Erstaufführungen. Die großen sinfonischen Werke des französischen Repertoires wie Berlioz, Saint-Saëns, Franck, Ravel und Debussy bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ein besonderes Anliegen sind ihm Kinder- und Jugendkonzerte sowie die Aufführung zeitgenössischer Musik. So initiierte er z. B. die Konzertreihe »neue musik magdeburg«.

Gerd Schaller besitzt ein umfangreiches sinfonisches Repertoire und arbeitete als Konzertdirigent mit zahlreichen renommierten Orchestern (z. B. Staatsorchester Hannover, Radiophilharmonie Hannover des NDR, Dresdner Kapellsolisten, Kammerphilharmonie Leipzig, Münchner Bachsolisten, Kammerphilharmonie Bamberg, Städtisches Orchester Bremerhaven, Bergische Symphoniker, Radiosymphonieorchester Bukarest, Staatsorchester Braunschweig, Niedersächsisches Kammerorchester Hannover u. a.).

Daneben kann er auf etliche Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit sinfonischen Werken von Mahler, Mozart, Haydn, Mendelssohn, Bizet u.a.verweisen

Gerd Schaller ist künstlerischer Leiter des Festivals ‚Ebracher Musiksommer‘, das seit Jahren fester Bestandteil des Musikzaubers Franken ist und in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk stattfindet.

Für das Dirigat der Oper ‚Salome‘ von Richard Strauss wurde Gerd Schaller von Deutschland Radio Berlin im Jahrbuch der Zeitschrift ‚Opernwelt‘ als Dirigent des Jahres 2005 genannt.

Offizielle Webseite: www.gerdschaller.com/

petzold

Martin Petzold

geboren bei Leipzig, erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des Thomanerchors. Es folgte ein Gesangsstudium an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Nach einem Engagement am Landestheater Halle gehört der Tenor seit 1988 dem Solistenensemble der Oper Leipzig an. Daneben führten ihn Konzert- und Operngastspiele in bedeutende Musikzentren auf vier Kontinenten. Dabei arbeitete er u.a. mit den Dirigenten Kurt Masur, Peter Schreier, Georg Christoph Biller, Ton Koopmann, Heribert Breuer und Gothart Stier zusammen. 2001 wurde er zum Kammersänger ernannt. Neben seiner eigenen solistischen Arbeit gibt Martin Petzold seine Erfahrungen auch an jüngere Sänger weiter, so als Stimmbildner beim Thomanerchor und seit 2002 als Dozent bei internationalen Meisterkursen.

In den vergangenen Jahren entstanden zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie CD- Einspielungen bei Philips classics, Decca, ram, bei japanischen Labels und apollon classics. Im März 2005 sang Martin Petzold die Matthäus-Passion von J. S. Bach unter der Leitung von Riccardo Chailly in Mailand. Im Mai 2005 gab er am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Steuermann im Fliegenden Holländer von R. Wagner unter der Leitung von David Timm. Zu den weiteren Höhenpunkten gehörten 2005 und 2006 Konzerte zur Wiedereinweihung der Dresdner Frauenkirche sowie Konzertreisen mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester nach Frankreich und England.

Alice Sarah Ott

Alice Sarah Ott

in München geboren, erhielt sie im Alter von 4 Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Bereits mit sieben Jahren gewann sie einen 1. Preis mit Auszeichnung bei „Jugend Musiziert“.Alice Sarah Ott Diesem Wettbewerbserfolg schlossen sich zahlreiche 1. Preise – oft verbunden mit zusätzlichen Sonderpreisen – an (u.a. bei den Wettbewerben Steinway, Grotrian Steinweg, Bach Köthen und 4th Epta International Competition.).

Den Preisen bei Jugendwettbewerben folgten im Alter von 13 Jahren der „Most Promising Artist Award“ in Hamamatsu, Japan und seitdem Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, zu denen u.a. der 1. Preis beim renommierten Klavierwettbewerb „Silvio Bengalli“ zählt. Diesen Preis erhielt Alice Sara Ott als 15-jährige und bisher jüngste Teilnehmerin mit höchster Punktezahl in der Geschichte dieses Wettbewerbs

Ihre Auftritte führten die Künstlerin, die an der Universität Mozarteum Salzburg Schülerin von Prof. Karl-Heinz Kämmerling ist, in viele Konzertsäle Deutschlands, Europas und Japans. Darunter befinden sich so renommierte Veranstaltungsorte wie der Kissinger Sommer, die Audi Sommerkonzerte Ingolstadt, das Classix Festival in Braunschweig, das Festival „Spannungen“ von Lars Vogt, das Bachfest Leipzig, Konzerte im Rahmen der EXPO2000, in Bayreuth sowie ein Auftritt bei einem Preisträgerkonzertes im Rahmen der Salzburger Festspiele. Nach einem ersten Auftritt 2004 in Japan und einem Rundfunkauftritt beim Radiosender NHK wurde die deutsch-japanische Pianistin im Frühjahr 2005 zu einem Konzert in die bekannte Nikkei Hall in Tokio eingeladen und erhielt vor ausverkauftem Saal überwältigende Resonanz. Im Herbst 2005 erzielte sie dann weitere große Erfolge, u.a. in Dortmund beim Harenberg Festival „Next Generation II“ und in Sapporo beim Tschaikowsky Klavierkonzert Nr.1 mit dem Sapporo Symphony Orchester, dem Einladungen zu Konzerten mit den wichtigsten Dirigenten und Orchestern in Japan folgten.

Offizielle Website: www.alicesaraott.com/